eines morgens werden die kommissare batic und leitmayr in eine wohnung gebeten, in der ein älterer mann offensichtlich einem raubmord zum opfer gefallen ist.
wenig später merken sie, dass immer noch jemand in der wohnung ist. zur ihrer überraschung stellen sie fest, dass es sich dabei um den verwahrlosten ca. 30-jährigen jungen hans handelt, der ganz offensichtlich behindert ist und der diese wohnung nie verlassen hatte. sein vater hat ihn in einer kleinen kammer ans bett geschnallt.
alles scheint schnell klar: der behinderte sohn hat sich gewaltsam gegen den vater erhoben und ihn erschlagen. doch was schnell klar scheint, wird genauso schnell wieder unklar.
warum hat der vater seinen sohn gefangen gehalten, wer bringt so etwas übers herz? ist hans das monster, als das die presse ihn schnell beschreibt?
die geschichte geht von den wirkichen ereignissen aus, die vor ca 10 jahren in münchen in der maximiliansstrasse von sich reden machten. handwerker entdeckten eine völlig verwahrloste frau in einer kleinen kammer, in der sie offensichtlich angeschnallt war.
jahre später, nachdem die wellen der ersten empörung sich gelegt hatten, behgann man erst das drama zu verstehen, das eine familie durch die behinderung ihrer tochter getroffen hatte.
einen ähnlichen weg des langsame verstehens zeichnet anhand einer krimigeschichte das drehbuch und der film "das verlorene kind" nach.