seit dem tod ihrer mutter ist anna unglücklich, ohne einen ausweg aus ihrer misere zu finden. sie lebt bei ihrem vater max, sie arbeitet als ärztin in demselben krankenhaus wie ihr vater, weil sie sich ständig sorgen um ihn macht, was max lange gedurdig ertragen hat.
doch jetzt hat max ganz andere pläne, die er anna überraschend eröffnet:
max will wieder heiraten, was er einer völlig überrumpelten anna eines abends mitteilt und ihr direkt die lebensfrohe und liebenswert verrückte mona vorstellt.
anna ist wie vor den kopf geschlagen. wie kann ihr vater ihr eine derart dämliche person vor die nase setzen! ihr sorgfätig ausgebautes schneckenhaus droht zu zerfallen. anna wehrt sich mit händen und füssen, wehrt sich gegen jede änderung und zerschlägt alles porzellan, das sie erreichen kann.
"die hochzeit meines vaters" ist ein liebenswert verrückter film darüber, wie man sich und anderen das leben zur hölle machen kann, weil es manchmal so schwierig ist, sein eigenes leben zu leben.
buch: andrea otte, jobst christian oetzmann
nach der vorlage von: ben taylor
musik: dieter schleip
montage: christel suckow
ausstattung: annette ganders
kamera: volker tittel
regie: jobst christian oetzmann
redaktion: anja helmling-grob
produktion: colonia media / christian granderath